Kurzgedichte nach japanischem Vorbild
Das Tanka reicht zurück bis in die Anfänge der japanischen Literatur. Den Hintergrund des Tanka bildet die Natur Japans, seine poetische Überlieferung und seine spirituellen Traditionen. Thematisch reicht der Bogen vom Reisenotat bis zum distinguierten Liebesgedicht.
Die Tanka des Buches gliedern sich in drei Zyklen zu je zwölf Gedichten. Jeder Zyklus ist ein geschlossenes Ganzes und beinhaltet das Thema „Liebe“. Der menschliche Zustand, die Gefühle korrespondieren mit einzelnen Naturbildern.
Die 48 Haiku gliedern sich in vier Zyklen – Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter – zu je zwölf Gedichten. Auch hier ist jeder Zyklus in sich geschlossen; er bringt den Rhythmus der jeweiligen Jahreszeit zum Ausdruck und den Einklang von Mensch und Natur, ohne dass der Mensch im Vordergrund steht. Neudruck und Erweiterung der Erstausgabe von 1993 (Verlag Graphikum)
INHALT
Vorspann: Rüdiger Jung
Tanka
„Im Herzen des Gartens – Im Garten des Herzens“
„Traumhafte Wahrheit – Wahrhafter Traum“
„Im Spiegel der Tiefe – In der Tiefe des Spiegels“
Haiku
„Frühling“
„Sommer“
„Herbst“
„Winter“
Nachwort: Sabine Sommerkamp
„Über meine Tanka- und Haiku-Dichtung“
Biografie